- MCP verbindet flowlane direkt mit Claude, ganz ohne Copy-Paste von Statusdaten
- Token einmalig in den Einstellungen generieren, dort auch die Endpoint-URL kopieren
- 16 Tools: Roadmaps, Projekte, Meilensteine und Swimlanes lesen und ändern
- Claude kann Termine verschieben, Projekte anlegen und Statusfragen direkt beantworten
- MCP-Zugriff ist ein Pro-Feature und an den eigenen Account gebunden
Wer flowlane bereits nutzt, kennt den nächsten logischen Schritt: Nicht nur die Roadmap ansehen, sondern sie im Gespräch mit einer KI aktualisieren, befragen und pflegen, ohne Screenshots hin- und herzuschicken oder Daten manuell abzutippen. Genau das ermöglicht MCP.
Was ist MCP und wozu braucht man das?
MCP (Model Context Protocol) ist ein offener Standard, über den KI-Assistenten wie Claude direkt mit externen Anwendungen sprechen können, nicht über einen Umweg via Copy-Paste, sondern über eine strukturierte Schnittstelle. Flowlane bringt einen eigenen MCP-Server mit: Sobald die Verbindung steht, kann Claude die eigenen Roadmaps lesen und bei Bedarf auch ändern, genau wie ein Nutzer, der selbst in der App klickt.
In der Praxis heißt das: Statt „Kopiere mir die Projektliste, ich frage Claude nach einer Einschätzung" reicht ein einziger Prompt in Claude, denn die Daten sind bereits da, live und aktuell.
Voraussetzungen
Die MCP-Verbindung ist ein Pro-Feature. Mit einem kostenlosen Account bleibt der Menüpunkt in den Einstellungen sichtbar, aber gesperrt. Ein Upgrade schaltet ihn frei. Serverseitige Speicherung (statt reinem Browser-localStorage) ist ebenfalls Voraussetzung, da der MCP-Server auf dieselben Roadmap-Dateien zugreift wie die App selbst.
Token generieren
Der Token ist der einzige Schlüssel, den ein MCP-Client braucht, um sich als du auszuweisen. Er wird in den flowlane-Einstellungen im Bereich MCP-Verbindung erzeugt:
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Einstellungen öffnenIn der App unten in der Navigation auf „Einstellungen" wechseln und zum Abschnitt „MCP-Verbindung" scrollen.
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„Token generieren" klickenDer Token erscheint einmalig im Klartext, mit dem Präfix
flmcp_, damit er auf einen Blick erkennbar ist. -
Token jetzt kopierenAus Sicherheitsgründen wird der Klartext danach nie wieder angezeigt, nur noch der Hinweis „Token vorhanden". Wer ihn verpasst, generiert einfach einen neuen.
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Endpoint-URL notierenDirekt darunter steht die Verbindungs-URL für den MCP-Client, die im nächsten Schritt gebraucht wird.
Ein neu generierter Token macht den vorherigen sofort ungültig: Es existiert immer nur ein aktiver Token pro Account. Das ist Absicht: Bei Verdacht auf einen Leak oder wenn der Token nicht kopiert wurde, reicht ein Klick auf „Neuen Token generieren", um den alten zu widerrufen.
Verbindung in Claude einrichten
Claude verbindet sich mit flowlane über einen benutzerdefinierten Connector (in Claude.ai bzw. Claude Desktop unter Einstellungen → Connectors). Dort wird lediglich eine URL hinterlegt, eine separate Eingabe für einen Bearer-Header gibt es nicht. Der Token wird deshalb direkt als Query-Parameter an die Endpoint-URL angehängt:
Nutzt du einen MCP-Client, der eigene HTTP-Header erlaubt, funktioniert alternativ die Standard-Variante mit Authorization: Bearer <Token> gegen dieselbe URL ohne Query-Parameter. Beide Wege identifizieren denselben Account. Welcher davon infrage kommt, hängt allein davon ab, was der jeweilige Client an Konfiguration zulässt.
Sobald der Connector gespeichert ist, listet Claude die verfügbaren Tools automatisch auf und kann sie im Gespräch einsetzen, sobald es fachlich sinnvoll ist.
Was Claude mit der Verbindung alles kann
Der flowlane-MCP-Server stellt 16 Werkzeuge bereit, die Claude nach Bedarf kombiniert, vom reinen Nachschlagen bis zur direkten Änderung der Roadmap. Alle Änderungen landen sofort in derselben Datei, die auch die App anzeigt; ein Neuladen der Seite genügt, um sie zu sehen.
| Werkzeug | Macht was |
|---|---|
| get_roadmaps | Listet alle Roadmaps mit Titel und letzter Änderung |
| get_roadmap | Lädt eine Roadmap komplett: Swimlanes, Projekte, Meilensteine |
| list_projects | Listet Projekte, optional gefiltert nach Roadmap, Status oder Swimlane |
| list_upcoming_milestones | Alle anstehenden Meilensteine der nächsten N Tage, roadmapübergreifend |
| add_project / update_project / delete_project | Projekt anlegen, Felder ändern (inkl. Status) oder löschen |
| add_milestone / update_milestone / delete_milestone | Meilenstein anlegen, ändern oder löschen |
| add_swimlane / update_swimlane / delete_swimlane | Swimlane anlegen, umbenennen oder löschen |
| shift_project_dates | Start- und Enddatum mehrerer Projekte gleichzeitig verschieben, gefiltert nach Swimlane, Status oder konkreten IDs |
| create_roadmap | Neue, leere Roadmap anlegen |
Beispiele aus der Praxis
Der Unterschied zu „ich zeig dir mal einen Screenshot" wird am schnellsten an konkreten Prompts klar. Ein paar Beispiele, die mit der bestehenden Werkzeugliste direkt funktionieren:
Der letzte Fall zeigt den eigentlichen Mehrwert: Claude liest die Rohdaten selbst über list_projects und get_roadmap und formuliert daraus eine Zusammenfassung. Die klassische Statusabfrage, die sonst Copy-Paste in ein Dokument war, wird zum einzeiligen Prompt.
Sicherheit: Was du wissen solltest
- Voller Zugriff: Wer den Token besitzt, kann alles tun, was auch im Account selbst möglich ist: lesen, anlegen, ändern, löschen. Der Token gehört nicht in geteilte Notizen oder Chatverläufe.
- Deterministischer Hash: Server-seitig wird nur ein SHA-256-Hash des Tokens gespeichert, nicht der Klartext, genau wie bei Zugriffstoken anderer Entwicklerplattformen.
- Jederzeit widerrufbar: Ein neuer Token invalidiert den alten sofort, ganz ohne Support-Anfrage.
- Nur die eigenen Daten: Der Token ist an genau den Account gebunden, in dem er erzeugt wurde. Zugriff auf fremde Roadmaps ist über MCP nicht möglich.